TobiTobermann

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„TobiTobermann“, wie er sich selbst nennt, wurde 1980 geboren und stammt aus einer musikalischen Familie: Sein Opa als auch sein Vater waren beide Musiker. Sein Vater schaffte, zusammen mit seiner eigenen Band, in den 1960er Jahren sogar ein Schallplattenrelease – mehrere Radioauftritte und Touren folgten.

TobiTobermann erlernte bereits im Alter von vier Jahren Notentheorie und das Blockflötenspiel, zwei Jahre später wurde er in die Kunst des Querflötenspiels eingeführt. Mit zwölf kam er schließlich zur Orgel, was bis heute sein Lieblingsinstrument darstellt und welches er auch immer noch regelmäßig spielt.

Neben seiner klassischen musischen Ausbildung kam er schon früh mit „Techno“ in Kontakt. 1995 wurde er erstmals Zuhörer der legendären „HR3-Clubnight“ und hörte sein erstes, bahnbrechendes Set von „Sven Väth“. Väth stellt bis heute seinen größten elektronischen Einfluss dar. Sven war es auch, der ihm die Bewunderung und Liebe für seine Lieblingsstadt „Frankfurt am Main“ schenkte, in der er inzwischen seit 2007 lebt und arbeitet. Weitere Einflüsse neben Sven Väth waren der französische Acid- und Tranceproduzent „Emmanuel Top“ sowie der Liveact „Alter Ego“. Ab 1997 war er zudem regelmäßiger „Evosonic“-Hörer und lauschte gespannt den Klängen u.a. von „Chris Liebing“, der Moderator dieses auf elektronischer Tanzmusik spezialisierten, deutschen Radiosenders war.

1997 kam TobiTobermann selbst zum ersten Mal in den Genuss, live einen DJ Techno auflegen zu hören. Zu den Clubs, die ihn besonders prägten, gehörten vor allem das legendäre „U60311“ in Frankfurt am Main, dem er vieles bis heute zu verdanken hat. Aber auch im – leider heute nicht mehr bestehenden – „Palazzo“ in Bingen war er gern gesehener Gast.

Zum ersten Mal probierte er sich 1998 an Plattenspielern aus (natürlich „Technics!“). Seinen ersten eigenen Technotrack baute er im Jahr 2002. Lange Jahre war er treuer Gast der Technoszene und gehörte quasi zum Stamminventar. Seine berufliche Laufbahn brachte ihn schließlich vom eigentlichen Treiben ab, jedoch war „Techno“ immer seine Leidenschaft. Nach langen Jahren der „Abstinenz“ produzierte er 2015 erneut einen elektronischen Track und steht seit 2020 wieder aktiv an den Decks. Dabei präferiert er das digitale Auflegen und arbeitet vorrangig mit „Traktor“. Seine letzten beiden Sets widmete er „Boris Brejcha“, der zurzeit sein großes, musikalisches Vorbild darstellt. Beide Sets schafften es in die TOP 3 der „GLOBAL MIXCLOUD CHARTS“. Man darf also gespannt sein, wie es mit TobiTobermann weitergeht.

Unter den folgenden Links findet Ihr sein Portfolio auf Mixcloud und Instagram.

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